Layout- und Designprinzip

Immer anders. Aber immer wir.

Bühne frei, für was auch immer kommt – aber bitte so, dass es auf unsere Marke einzahlt. Wer Motive richtig gut gestalten will, braucht Freiraum. Und den möchten wir euch natürlich auch bieten. Wie viel Platz Text und Bild benötigen und wie stark das Branding im Fokus steht, liegt in eurer Hand. Die Markenbühne bietet dabei flexibel Raum – nur für das Logo oder zusätzlich für Headline und Text (siehe Designlinie 1). Alternativ kann sie auch als Fenster für Bildmaterial genutzt werden (siehe Designlinie 2). Ganz gleich, wie ihr euch entscheidet, unser Logo ist immer oben rechts oder unten rechts platziert.

Designlinie 1
Designlinie 2
Markenbühne

Souveräner Auftritt!

Aus dem Alltag wissen wir: Alles, was auf einer Bühne steht, ist wichtig. Deshalb übertragen wir das Prinzip auch auf unseren Markenauftritt. Unser Logo und auch die Headline und/oder andere Textsorten finden dort den Platz, den sie verdienen. Die abgerundeten Ecken und der halb-transparente Effekt geben der Markenbühne einen unverwechselbaren Look. Und weil sie uns so gut gefällt, bleibt die Bühne immer in unserer Primärfarbe – wobei sie ein Bild auch überlagern darf.

Konstruktion

Step by Step, ohh, baby.

Für alle „New Kids on the Block“ verraten wir hier nochmal Schritt für Schritt, wie genau unsere Markenbühne aufgebaut wird – falls mal gerade kein Template zur Hand ist.

Schritt 1

Form platzieren.

Wir platzieren eine rechteckige Grundform und färben diese im Hausblau der Öffentlichen ein.

Schritt 2

Drehung und Winkel einstellen.

Weil „gerade“ und „parallel“ irgendwie langweilig ist, drehen wir die Rundform und winkeln sie an.

Schritt 3

Runde Ecke und Inhalt platzieren.

Die Ecken der Grundform werden entschärft und abgerundet. Und die Form ist bereit, mit Inhalt gefüllt zu werden.

Schritt 4

Hartes Licht.

Die Grundform wird auf „Hartes Licht“ gestellt, um die Transparenz der Markenbühne zu erzeugen.

Schritt 5

Markenbühne duplizieren.

Die Bühne wird dupliziert, allerdings auf „Normal“ gestellt.

Schritt 6

Weicher Verlauf und Positionierung.

Der weiche Verlauf wird aktiviert und horizontal ausgerichtet. Winkel = 180°.

Schritt 7

Anschnitt.

Die Bühne wird im Anschnitt ausgerichtet – mit einer Distanz zum Rand in Signet-Höhe/-Breite.

Schritt 8

Finale Ansicht.

Und fertig! Das war auch schon der Crash-Kurs „DIY-Bühnenbau“.

Abstände

Keine halben Sachen. Naja, oder doch?

Für fast alle gestalterischen Abstände verwenden wir drei Größeneinheiten – entweder die volle, die 75%ige und die 50%ige Signethöhe. Wie die Signethöhe formatabhängig berechnet wird und welche Größen wo verwendet werden, haben wir im Folgenden für euch visualisiert.

Die grafische Dreifaltigkeit.

Ob 100%, 75% oder 50% – diese drei Signet-Größen sind unser Maßstab zur Vermaßung. So findest du beispielsweise immer den richtigen Abstand zwischen zwei Objekten.

Platzierung der Gestaltungselemente

Freiraum – aber bitte in Maßen.

Ob Text, Logo oder Signet – bei der Platzierung von Gestaltungselementen gilt: Eigentlich ist vieles möglich. Vorausgesetzt der Mindestabstand wird respektiert und eingehalten. Und dafür ist unser Signet der perfekte Orientierungsgeber und Abstandshalter.

Beispiel aus der Praxis:

Oben und unten? Same, same, but different.

Bei der oberen oder unteren Positionierung der Markenbühne gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied:

Oben: Wird die Markenbühne am oberen Rand positioniert, definiert das 75%-Signet den Abstand zum zum unteren Rand der Markenbühne.

Unten: Wird die Markenbühne am unteren Rand positioniert, definiert das bekannte 100%-Signet den Abstand zum Bühnenrand.

Dieser kleine Unterschied in der Abstandsgestaltung sorgt für einen harmonischeren optischen Eindruck.

Wir geben 200%.

Manchmal ist Raum knapp. In diesen Fällen nutzen wir eine Mini-Markenbühne, in der wir nur das Signet zeigen. Also nur die Bildmarke ohne die Wortmarke. Der Schutzraum um das Signet wird hierbei nicht zufällig generiert, sondern durch eine 200%-Version des Signets definiert.

Position der Headline.

Auf welcher Höhe wird eigentlich eine Headline platziert? Das könnt ihr frei bestimmen. Vorausgesetzt, der Abstand nach oben ist ein Mehrfaches der Signet-Höhe. Und zur Seite eine Signet-Breite.

Text in der Markenbühne.

Hier gibt der Text den Ton an: Die längste Zeile bestimmt die Größe der Markenbühne. Und natürlich sorgt auch hier die Signet-Breite für den richtigen Abstand nach oben, unten, rechts und links.

Bild in der Markenbühne.

Verkehrte Welt: Wird die Markenbühne mit einem Bild gefüllt, sorgen die Signet-Breiten und -Höhen auch hier für den notwendigen Abstand und definieren den nutzbaren Raum.

Hallo Kleines.

Auch die kleine 50%-Version unseres Signet hat bei uns viel zu sagen. Sie definiert zum Beispiel den Abstand zwischen QR-Code und Sternchentext.

Vermaßung

Zahlenzauber für Anfänger.

Tief durchatmen – es folgt ein kleiner Exkurs in die Welt der Zahlen. Aber zusammen schaffen wir das. Um einheitliche Maße für Signet, Ränder und Schutzzonen festzulegen, nutzen wir die Diagonale des Dokuments und teilen sie üblicherweise durch vier Prozent (Na gut, wenn erforderlich, gibt es hier auch ein bisschen Spielraum!). Daraus ergibt sich ein Wert zur Orientierung und damit die Basis für alles Weitere. Das wirkt vielleicht kleinlich, aber es lohnt sich.

Schritt für Schritt zum Basis-Layout:

Diagonale als Grundlage

Für die Signet-Höhe im Druck gilt als Richtwert: vier Prozent der Formatdiagonalen – Runden ist erlaubt. Aber bitte nicht unter die Mindestgröße von fünf Millimeter – denn wir wollen das Signet ja noch sehen können. Digital rechnen wir mit fünf Prozent der Diagonalen und einer Mindestgröße von 16px.

Signet-Höhe = Schutzraum = Abstand 

Hach, unser Signet. Auch beim Seitenabstand ist es eine feste Größe und gibt zuverlässig den Abstand an.

Signethöhe = Versalhöhe

Das ist ja wohl die Höhe: Die Signet-Höhe gibt nicht nur den Abstand an, sie definiert auch die Schriftgröße. Alles, was es sonst noch zum Thema Schriftgröße zu wissen gilt, findest du hier.

Schriftgröße

Signet-Höhen

Hier noch das Kleingedruckte.

Genug Mathematik. Wir haben jetzt verstanden, wie man die Signet-Höhe je nach Format berechnen kann. Wir haben hier eine Übersicht erstellt, damit wir für unsere gängigsten Formate alles Wichtige zur Hand haben. Es soll schließlich nicht komplizierter werden als nötig.

Für Papier.

Die Angaben der Signet-Höhe beziehen sich auf alle Formate, egal ob hoch oder quer. Die Seitenverhältnisse werden exemplarisch im Querformat (Breite x Höhe) angegeben.

Für Digitales.

Und hier noch einmal die Angaben zur Signet-Höhe für unsere derzeit ausgespielten Standardformate.