Hausschrift
Wir setzen Zeichen.
Schrift ist nicht nur irgendein Detail. Die richtige Schrift prägt einen Markenauftritt grundlegend. Und ist identitätsstiftend. Darum widmen wir ihr viel Aufmerksamkeit. Die Hausschrift der Öffentlichen ist die Brix Sans. Sie ist zentraler Bestandteil unseres Corporate Designs und unserer Unternehmenskultur. Und außerdem finden wir sie richtig schön.

Klarheit, Genauigkeit und Lesbarkeit
Die Brix Sans wurde ausgewählt, weil sie unseren Kommunikationsmitteln eine klare, moderne und professionelle Optik verleiht. Sie besticht durch ihre geometrische, gut lesbare Formensprache, die in allen Medien – ob digital oder im Print – für eine konsistente und ansprechende Darstellung sorgt.
Unsere Hero-Glyphen
Hach, die Brix Sans. Haben wir schon gesagt, dass wir unsere Hausschrift lieben? Mit 992 Glyphen in allen Schnitten bietet sie immer eine optimale Lösung für jeden Anwendungsfall – von einfachen Werbemitteln über komplexe Vertragstexte bis hin zu Beschreibungen in der digitalen Markenwelt.


Fünf Schnitte. Unzählige Möglichkeiten.
Unglaublich viel gestalterisches Potential, ohne dabei an Einheitlichkeit zu verlieren – genau das bietet uns die Brix Sans. So lassen sich abwechslungsreiche, aber trotzdem konsistente Kommunikationsmittel erstellen. Lieben wir einfach.
Maßgeschneidert!
Unsere Hausschrift ist keine Standardware. Die bei uns genutzte Version der Brix Sans wurde für unsere Bedürfnisse und Einsatzbereiche in den Office-Anwendungen angepasst und optimiert. Die Ziffern zeichnen sich beispielsweise durch ihre einheitliche Breite aus. Genau das sorgt für eine optimale Lesbarkeit von Zahlenkolonnen in Tabellen, Rechnungen und Finanzberichten, bei denen die Zahlen untereinander ein strukturiertes Erscheinungsbild haben sollen. Schließlich haben wir als Versicherung eine besondere Affinität zu Zahlen! Und daher legen wir Wert darauf, sie auch bestmöglich zu inszenieren.

Du brauchst unsere Brix Sans? Schreib uns einfach. Wenn es sein muss, auch in Arial oder Helvetica.
Schriftschnitte
Alles eine Frage der Kombination.
Natürlich bietet unsere Brix Sans auch verschiedene Schriftschnitte: Light, Regular, Medium, Bold und Black. Allerdings sind die Schnitte nicht beliebig kombinierbar. Im Gegenteil. Wir haben zwei konkrete Schnitt-Paare definiert. Für unterschiedliche Anwendungsfälle.

Regular & Bold
Diese Kombination nutzen wir in der direkten Korrespondenz mit Kundinnen und Kunden – also bei Rechnungen, Verträgen oder anderen Anschreiben jeglicher Art.

Medium & Black
In der Unternehmenskommunikation und bei Werbemitteln verwenden wir die Kombination der Schnitte Medium und Black, um plakativer und eindringlicher zu sein.

Und was ist mit Light?
In Ausnahmefällen kommt auch der Schriftschnitt „Light“ zur Anwendung – wenn eine „zarte“ Auszeichnung notwendig ist.
Grundsätzliches
Bevor wir es vergessen …
… es gibt noch ein paar grundlegende Hinweise, wie wir mit Texten und Absätzen umgehen. Wir setzen Text immer linksbündig und im Flattersatz. Warum? Verraten wir gerne.

Linksbündiger Flattersatz forever.
Das kennen wir alle aus dem Alltag. Er ist deutlich lesefreundlicher und bietet dem Auge mehr optischen Halt und Struktur.
Kein Block, kein Block, kein Block.
Blocksatz hingegen kann oft unruhig wirken und verlangt mehr visuelle Konzentration – was das Lesen erschwert und deutlich anstrengender macht. Das wollen wir nicht!


Punkt für Punkt.
Bei Aufzählungen nutzen wir als Aufzählungszeichen aus folgenden Gründen den Mittelpunkt und nicht den Spiegelstrich:
Der Mittelpunkt führt zu einer besseren Gliederung und Lesbarkeit.
Die Form des Mittelpunktes lässt Rückschlüsse auf unser Signet und somit unser Markenbild zu.
Kurz, klar und knackig.
Für mehr Übersicht bei Kontaktdaten nutzen wir praktische Abk. – vor allem, wenn Telefon-, Fax- und Mobilnummer zusammen dargestellt werden: T für Telefon, F für Fax und M für Mobil.
So bleiben alle Informationen übersichtlich, lesefreundlich und schnell erfassbar.
Schriftgröße
Unsere Schrift?
Wächst mit ihren Aufgaben.
Es ist uns wichtig, im Corporate Design nicht nur feste Regeln zu etablieren, sondern auch flexible Freiheiten zu geben. Wie bei der Wahl der richtigen Schriftgröße: Es ergibt keinen Sinn, feste Größen für Headline, Subline oder Copy-Text festzulegen. Denn jeder Anwendungsfall ist anders. Wir geben nur Anhaltspunkte, an denen wir uns orientieren. Und entscheiden dann selbst, was am besten aussieht, zum Medium und natürlich zur Message passt.
H1
Um die Schriftgröße der H1 zu finden, ist die Signet-Höhe der erste Anhaltspunkt. Je nach Platz orientieren wir uns an der 75%- oder 100%- Signet-Höhe. Skalierung nach oben? Gern! Skalierung nach unten? Nur bis maximal 75%.
H2
Die H2 ist im Regelfall 1/2 der H1-Größe. Wenn die H1 jedoch größer wird, muss die H2 im Verhältnis kleiner werden – siehe weiter unten bei „Let's flex“.
Topline
Genau wie die Subline wird auch die Topline in H2 gesetzt. Achtung! Es kann nur eine geben. Also: Bei Verwendung der Topline entfällt die Subline.
Copy
Auch die Copy ist variabel, setzt sich aber zwischen zwei Werten fest: Sie ist mindestens 8 pt und maximal 14,5 pt. Je nach Textmenge und Zusammenspiel mit H1 und H2 entscheiden wir selber, welche Schriftgröße sich anbietet.
Klingt kompliziert. Ist aber einfach.
Auch Flexibilität hat Grenzen. Aber nur ein paar. Die H1 orientiert sich an der Größe des Signets (100%), kann aber auch auf 75% herunterskaliert werden. Und die Größe der H2? Ist immer 50% der H1! Easy.
Die Größe der Copy kann in folgenden Abstufungen variiert werden: 9,5pt, 12,5pt und 14,5pt. Nur der Sternchentext ist konstant in 8pt zu setzen.
Flexibilität.
Let’s flex.
Wir wollen nicht angeben. Aber manchmal ist man stolz auf etwas. Und dann darf man es gern auch mal etwas lauter kommunizieren. Um das auch optisch rüberzubringen, muss die Schriftgröße stimmen. In der Headline und in der H2 sind wir daher nach oben hin flexibel.
Wichtig: Wenn sich die Größe der Headline nach oben hin verändert, verändert sich auch die Berechnung der Subline. Bei einer leisen Headline ist die Subline 1/2 so groß. Bei einer lauteren Headline ist die Subline 1/3 so groß. Ist die Headline richtig plakativ, ist die Subline 1/4 so groß. So schaffen wir ein optisch harmonisches Bild – unabhängig vom Format.
Absatzformate
Überschriften sind wichtig.
Besonders diese.
Black is the new regular: Weil Überschriften die Aufmerksamkeit von Menschen anziehen und binden, nutzen wir für Überschiften und Unterüberschriften immer den Schriftschnitt Black. In Fließtexten hingegen kommt der Schnitt Medium zum Einsatz. Nur wenn im Fließtext etwas Wichtiges hervorgehoben werden soll, nutzen wir Black. Genau so!

Reduziert auf das Wesentliche.
Die Brix Sans bietet sooooooo viele Variationsmöglichkeiten. Um die Entscheidung zu erleichtern, gibt es einige Format-Klassiker, die man beachten sollte:
H1 und H2 = Black
Copy = Medium
Auszeichnungen = Black
Sternchentext = Medium
Und weil der große Unterscheid manchmal in kleinen Details liegt, haben die Absatzformate individuell abgestimmte Zeilenabstände (siehe Schaubild).
Entweder? Oder!
Subline? Oder doch lieber Topline? Oder doch beide? Wir lindern die Qual der Wahl mit einer klaren Ansage: entweder Topline oder Subline. Beide auf einmal gilt es zu vermeiden.

Zeichenformate
Echte Highlights:
Text-Auszeichnungen.
Aufmerksamkeit? Ist eine wertvolle und knappe Ressource. Darum bieten wir einige sinnvolle Tools, um den Blick von Kundinnen und Kunden auf besonders relevante Informationen, Daten oder Fakten zu lenken.

Fettung
Innerhalb von Fließtexten nutzen wir den Schriftschnitt Black, um auf einzelne Aussagen, Begriffe oder Schlagworte hinzuweisen.

Unterstreichung
Muss man eigentlich nicht erklären, oder? Unterstreichen ist der Klassiker, vor allem wenn es darum geht, Web-Links hervorzuheben.

Kursivierung
Manchmal darf es etwas schräg sein. Zum Beispiel bei Zitaten innerhalb von Fließtexten ist Kursivierung ein legitimes Mittel zur Auszeichnung.

Färbung
Natürlich können auch Farben genutzt werden, um Wörter oder Sätze hervorzuheben – aber bitte nur aus dem Farbspektrum 1 (Hausblau und Koralle).
Ziffern-Formatierung
Zahlen bitte.
Die kleinen feinen Unterschiede zählen: Wenn wir in der Brix Sans einzelnen Ziffern oder ganze Zahlenkolonnen setzen wollen, muss die OpenType-Funktion „Versalziffern für Tabellen“ ausgewählt sein – erkennbar an den Serifen der „1“! Wir nutzen ausschließlich dieses Ziffernformat.

Tabellenziffer oder nicht?
Das ist hier die Frage?
Manchmal verliert man den Überblick. Allerdings gibt es einen kleinen, aber eindeutigen Hinweis drauf, ob „Versalziffern für Tabellen“ ausgewählt ist: die Serife am Fuß der Eins.
Ersatzschrift
Die Alternative zur Alternative zur Alternative.
Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Wir lieben unsere Schrift Brix Sans. Aber es gibt Situationen oder Rahmenbedingungen, in denen die Schrift nicht verfügbar ist. Und weil es wichtiger ist, etwas zu schreiben, statt nichts zu schreiben, gibt es Fälle, in denen der Einsatz einer anderen Schrift erforderlich ist.

Alternative in Windows
Bei Windows-Anwendungen kann alternativ die Systemschrift Segoe UI genutzt werden.

Alternative in MacOS
Bei MacOS-Anwendungen kann alternativ die Systemschrift San Francisco (SF) genutzt werden.

Für den absoluten Notfall
Plattformübergreifend ist die Systemschrift Arial die letzte Alternative, die genutzt werden sollte.